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Östrogen ist ein Schilddrüsenhormonräuber

Durch eine Östrogendominanz, d.h. ein Überschuss an Östrogen, kann eine indirekte Schilddrüsenunterfunktion entstehen. Denn mit den übermäßig erhöhten Östrogenwerten gehen erniedrigte Progesteronwerte einher, man kann es sich wie eine Wippe vorstellen, die nicht im Gleichgewicht ist. Dieser Mangel wiederum sorgt dafür, dass die Schilddrüsenhormone nicht vollständig verwertet werden können von den Körperzellen. Ursache dieser Schilddrüsenunterfunktion ist daher nicht primär eine nur unzureichend funktionierende Schilddrüse, sondern der Progesteronmangel.

Aus diesem Grund sollten nicht nur die Schilddrüsenwerte – d.h. TSH, freies T3 und freies T4 – kontrolliert werden, sondern vor allem auch, ob ein Mangel an Progesteron vorliegt.

Im Rahmen einer Therapie mit bioidentischem Progesteron können also auch die Schilddrüsenwerte sich wieder bessern und Patientinnen, die bereits Schilddrüsenhormone einnehmen, können unter Umständen ihre Dosis reduzieren. Auch Betroffene, die an Hashimoto erkrankt sind, und unter besonders hohen Antikörperwerten leiden, profitieren von der Behandlung mit bioidentischem Progesteron. Bei vielen Patientinnen sinken die Titer um etwa 30 bis 50 Prozent. Auch die körperliche und seelische Belastbarkeit steigt wieder und Stimmung sowie Schlaf bessern sich.

Lesen Sie mehr über die Zusammenhänge zwischen Schilddrüse, Progesteronmangel und Östrogendominanz in dem informativen Artikel von Prof. Dr. Schulte-Uebbing, erschienen im zaenmagazin (Ausgabe 6/2012).